Samstag, 11. Oktober 2008

Herbstfarben, mentale Grenzen & mein erstes Coke...





Zu den Fotos: Rheinstadt Laufenburg auf dem Rückweg, Schaffhauser Neverland, Marienstatue bei Erzingen.

Morgens um 6.15 aufs Rad: Es war einfach aufzustehen, loszulegen, durchzutreten... Herrlich, mit lauter Musik in den Ohren und ohne Verkehr.

In Bad Säckingen hatten wir dann Spass mit Fango, Unterwasserdruckmassagen, Hydro-Elektrobädern und anderen feinen Therapieeinlagen!

Umso härter, danach wieder aufs Rad zu steigen. Wärme- und Kältetherapien und die Fahrt vom Morgen sowie die Trainings der vergangenen Tage... der Anfang war sehr schwer. Irgendwann zwischen der 60. und 90. Minute der Rückfahrt ging es mir gut. Sprich: nur für einen kurzen Moment. Ich fühlte mich einfach müde und wollte am liebsten irgendwo in eine Wiese liegen statt weiterzutreten. Dann hat meine hintere Oberschenkelmuskulatur wirklich ihren Geist aufgegeben... So viel Gegenwind!

Ich hatte mir vorgenommen, eine bestimmte S-Bahn in Neuhausen zu erreichen. Als ich merkte, dass es nicht reichen würde, habe ich nach einer Stunde internem Dialog mit mir selbst entschieden, mir im Restaurant eine Cola zu holen - ich fühlte mich inzwischen wirklich total leer. Nun, es hat geholfen, denn ich erreichte den Zug problemlos - der schönste Moment dieser Tour war sicherlich das Einbiegen auf die Gigathlonstrecke 2007 kurz über Neuhausen - alle Kräfte wurden nochmal frei und ich hatte keine Schmerzen mehr im rechten Bein. Es wurde mir mal wieder klar, dass ich mental noch nicht auf der Höhe bin, um Herausforderungen umzupoolen statt mit mir selbst studenlang zu kämpfen! Werde drann arbeiten.



Heublumenwickel in der Schule- patriotisch angehaucht!

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